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Naturreservat Tuscania

Die Geschichte der Stadt

Ihren Anfang hat die Geschichte in der Endphase der Bronzezeit.
Der Verlauf des Flusses Marta und der seiner Nebenflüsse waren das Zentrum der Ansiedlung in der 1. archaischen Bereitstellung der Zone, welche sich für die Erhebung der Natur einsetzten,
Am Anfang des siebten Jahrhunderts vor Christus bildeten sich sieben Ansiedlungen auf den Anhöhen der Hügel sowohl im Süden als auch im Norden. Die Siedlungen werden als Stützpunkt des Territoriums und als kommerziell religiöser Bezugspunkt angesehen. Weiters galt das Gebiet als weitestes überhaupt, da es einen Kreis mit dem Durchmesser von zehn Kilometern bildete.
Im Gegensatz zu fast allen archaischen bzw. etruskischen Zentren, kommt in Tuscania die Angliederung der Dörfer zu einem Zentrum sehr langsam zustande. Sie zieht sich bis zu der zweiten Hälfte des 4. Jahrhunderts vor Christus hin.
In der ersten archaischen Phase war Tuscania Teil des Territoriums von Tarquinia, dessen kultureller Einfluss sich im häufigen und massiven Gebrauch von Spitzgebogenen Gräbern und Columen widerspiegelt.
Mit der Besetzung Tuscias durch die Römer, um 285 vor Christus, bildete sich der Stamm "Stellatina". Tuscania befand sich, durch die optimale zentrale Lage, in der idealen Situation die Kontrolle über das weite Territorium zu übernehmen. Erleichtert wurde dies durch die etruskische Straße, welche im Jahre 229 vor Christus bis hin zur "via consolare romana" erweitert wurde. Sie erhielt den Namen "Clodia".
Mit der christlichen Ausdehnung nahm auch die wirtschaftliche Entwicklung Tuscanias zu. Anfang des Mittelalters schien Tuscania wie eine florierende Diözese in der Vescovo seine Gerichtsbarkeit voll ausübte. Das entsprechend große Gebiet reichte vom Bolsena-See bis über zum Vico-See und dem Fluss Mignone. Das Territorium strotzte nur so vor zahlreichen Schlössern und Burgen, die über das ganze Territorium verstreut lagen. Dies trieb die ortsansässigen Adeligen geradezu zu ihrem wirtschaftlichen Unternehmungsgeist, der sich natürlich nicht mit dedm der Anderen vereinen ließ und so gerieten sie das ganze Mittelalter hindurch aneinander, ohne Gefechtspause.
Bürgerkriege, Hungersnöte und auch die Pest verwandelten Tuscania um 400 von einer aufblühenden Stadt zu einem bescheidenen Zentrum des Kirchenstaates. Genauso verblieb es über Jahrhunderte lang, abgesehen von einigen Tiefen und Höhen, bis zum 12. September 1870, denn an diesem Tag erbte der König von Italien die kleine Provinz vom Kirchenstaat. Auch wenn es nicht mehr so florierte wie einst, besaß es dennoch eine respektable Wirtschaft, mit der sich durchaus etwas anfangen ließ.
Die "alte" Geschichte von Tuscania endet am 6. Februar 1971 um 19.09 Uhr: Mit der Stunde des Erdbebens. Das seismologische Spektakel prägte den Anfang in eine neue moderne tuscanische Ära.

 
 

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